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Wayfaring Winds - Improkonzert

 

Eine meditative Reise an den Rand der gemeinsamen (musikalischen) Erfahrungen ...

 

Angelina Ertel (D, Flöte/Gemshorn)

Elisabeth Kelvin (AUS, Saxofon/Basskl./Gemshorn)
Clementins Gasser (Cello)

 

Fr. 22/06/18, 19:00 Konzert

aart eventraum, Thimiggasse 63, 1180

angleina ertel
elisabeth kelvin
clementine gasser © peter purgar

Ute Neuber beim Wir Sind Wien.Festival

 

Der Kleiderbausatz von Ute Neuber, der seit 2003 auf hunderte Teile angewachsen ist, besteht aus beliebig koppelbaren Kleiderfragmenten. Die Seiten aller Teile sind mit teilbaren Reißverschlüssen eingefasst, sodass sie sich beliebig aneinanderfügen lassen. Bei den Anlässen, an denen der Kleider­bausatz zumindest teilweise öffentlich zugänglich ist, gestaltet sich das Herumprobieren, das lustvolle Zerlegen und Zusammensetzen, oft als eine gesellige Angelegenheit, die gleichzeitig in Hinblick auf Bekleidungsthemen bemerkens­werten Gesprächsstoff produziert. Die Lust am sich Kleiden steht im Vordergrund, nicht das Bekleidungsprinzip als solches.

www.uni-ak.ac.at/textil/neuber.html

 

Mo. 18/06/18, 18:00 Performance
aart eventraum, Thimiggasse 63

© ute neuber
© ute neuber

Ute Neuber freischaffende Künstlerin

 

Seit Anfang Juli 2013 begleitet mich der Wunsch, den Egg-Chair von Arne
Jacobsen als Bezugskörper** und aktuelles Leitmotiv*** in meinen
Kleiderbausatz* einzuführen.

 

*Der Kleiderbausatz besteht aus beliebig zusammen zippbaren Kleiderfragmenten. Die Lust am sich Kleiden soll im Vordergrund stehen, nicht das Bekleidungsprinzip als solches. Als künstlerisches Langzeitprojekt wächst und verändert sich der Bausatz seit 2003. Er umfasst mittlerweile 211 Kleiderbausatzteile (12.09.13)
Die Einführung des Egg-Chair als weiteren **Bezugskörper neben dem menschlichen soll erfolgen, indem ich den Schnitt des Stuhlüberzuges abnehme, und den Schnitt-Teilen entsprechend Kleiderbausatz-Teile gestalte. Der Egg-Chair dient mir so als Bausatz-Teile-Spender. Sobald mein Kleiderbausatz um Egg-Chair-Teile erweitert wurde, kann ich auch das „Arne Jacobsen Ei“ kleiden; nicht in gewohnter Weise, sondern mit Bezügen, die im Begriff sind, in Kleidung überzugehen. Welche Möglichkeiten werden sich ergeben, die Sitz-Körperkombination Mensch-“Ei“ gemeinsam zu umfassen?

 

Aktueller Stand meines Vorhabens:
Mittlerweile wurde der Schnitt abgenommen, eine Egg-Chair-Halbschale als Arbeitshilfe für die Herstellung des Rückenteiles angefertigt und Probe-Bausatz-Teile hergestellt, die ich nun in meinen
Kleiderbausatz-Wandel fügen kann. Testweise gab es einen performativen Einblick in die aktuelle Entwicklung meines Projektes für eine kleine informelle Runde. Der Projektausschnitt „Einführung des Egg-Chair in den Kleiderbausatz“ vermittelte einerseits das gesamte Kleiderbausatz-Projekt in seiner Offenheit und Beweglichkeit, gleichzeitig zeigte sich, wie gut sich die auf dem Egg-Chair-Schnitt basierenden Teile fügen. Initiativen des Einblickgebens in aktive Entwicklungsprozesse begleiten und unterstützen alle meine künstlerischen Langzeitprojekte immer wieder.

 

Wenn ich den Egg-Chair als aktuelles ***Leitmotiv für den Kleiderbausatz betrachte, sehe ich ihn auch als Kommunikationshilfe, Informationstransporter für mein Kleiderbausatz-Projekt. Er bietet neue Anlaufpunkte für meine Projekt-Bewegung.

foto gisela erlacher

 

 

 

 

Rue de Rosiers


Gebläse trifft auf Geschläge
Ein Wechselspiel zwischen Klangmalerei, Komposition und freier Improvisation


Lisa Hofmaninger, Gebläse – Sopransaxophon, Bassklarinette
Judith Schwarz, Geschläge – Erweitertes Schlagzeug

 

Mo. 04/06/18, 19:00 Konzert

aart eventraum, Thimiggasse 63, 1180

DUO Hofmaninger/Schwarz

 

Die beiden Künstlerinnen Lisa Hofmaninger und Judith Schwarz, die seit einigen Jahren sehr erfolgreich zusammenarbeiten, widmen sich der Urform des Zusammenklingens aus dem Osten. Ähnlich wie bei den im gesamten orientalischen Raum verbreiteten traditionellen Davul-Zurna-Ensembles treffen „Gebläse“ und „Geschläge“ aufeinander: Vor dem
Hintergrund einer Architektur der fernen östlichen Vergangenheit finden sich Sopransaxophon und Schlagzeug, Bassklarinette und Schlitztrommel im zeitgenössischen Dialog und der außergewöhnlichen Interpretation der beiden Musikerinnen.


Ausgangsmaterialien für das Zusammenklingen der Musikerinnen sind Eigenkompositionen, Stimmungsbilder und Geschichten, die jedoch immer mit der Akustik und Atmosphäre der Location abgestimmt werden. Die Klangverliebtheit und kindliche Experimentierfreude mit den Instrumenten bilden die Essenz dieses Ensembles, die den/die ZuhörerIn schlussendlich
in den Bann ziehen soll.


www.hofmaninger-schwarz.com

duo hofmaninger/schwarz

„Geschläge mit Gebläse ist eine der ältesten Duobesetzungen der Musik- & Menschheitsgeschichte. Und doch produzieren Judith Schwarz & Lisa Hofmaninger ungemein junge, nie gehörte Klänge, Sounds & Kontrapunkte.


Weit entfernt von dem alles & jeden mit allem & jedem kombinierenden Kommerzbetrieb der sogenannten Weltmusik unserer Gegenwart.


„... machen wir gebrauch von all unseren Kenntnissen und lebendigen Erinnerungen in Bezug auf freie Deklamation, parlando-rubato der Volksmusik, gregorianische Musik, und machen wir uns all das zu nutze, was die improvisatorische Musikpraxis jemals hervorgebracht hat.“
GYÖRGY KURTÀG (*1926 in Lugoj, im heutigen Rumänien)


Judith Schwarz & Lisa Hofmaninger nutzen & benutzen in & für ihre Musik vieles: um dann mit einer ihnen ureigenen wie unverwechselbaren Klangsprache spannendes Neuland zu betreten. Beide Damen sind VirtuosInnen. Beherrschen in stupender Manier ihr Metier. Doch um mehr zu sein als eine Virtuosin muss man erst eine sein. Beide Damen sind unaufhaltsam Suchende. Und das ist wohl das
entscheidende in ihrer Musik, in ihrem Lebensbild: es konzentriert sich nicht (nur) auf das Finden, auf Gefundenes. Und folglich ist bei Ihnen alles in Bewegung, stets in Veränderung begriffen. Und somit bleibt das junge Duo Hofmaninger/Schwarz ein wundervolles Enigma: was als nächstes passiert, wie als nächstes was warum angestrebt wird, wohin die Reise gehen wird: Niemand weiß es. Und solch ein Musik- & Lebensbild ist nur zu preisen, zu empfehlen. In einer Zeit der unwagemutigen Entscheidungen, der unlauteren Ab- und Versicherungen, der ungehemmten Gier bei kaum vorhandener Neugier: auf das Eigene & das Fremde, auf Nähe & Ferne.“
(Renald Deppe)

 

 

ESCHATA

 

Gloria Damijan / Günther Albrecht : ESCHATA

 

Man hört Schaben, Rascheln, Pochen, Rauschen, Klingeln, Knacksen, Zischen, Brutzeln - das Duo Gloria Damijan / Günther Albrecht bewegt sich in Ihrem Projekt „Eschata” bei niederer Lautstärke durch frei improvisierte Geräuschlandschaften, in denen manchmal sogar Musik durchzuschimmern scheint.

 

Die Beiden lernten sich im Rahmen des Projekts 'Ears Wide Open' beim V:NM Festival Graz 2015 kennen. Seitdem spielten sie gemeinsam zahlreiche Sessions und Konzerte: Nadalokal / smallforms, P&B / Strenge Kammer, Setzkasten, DerBloedeDritteMittwoch #66@rhiz

 

So. 27/05/18, 19:00 Konzert

aart eventraum, Thimiggasse 63, 1180

Gloria Damijan : Extended Toy Piano

Ursprünglich aus der Not heraus geboren, eine Alternative zum Klavier zur Verfügung zu haben, da nur in sehr wenigen Räumen für improvisierte Musik ein Flügel zur Verfügung steht, wurde das Interesse für das Toy Piano durch die Beschäftigung mit dem Werk von John Cage geweckt. Um den Klangraum dieses Instruments um dessen Innenleben zu erweitern, folgten die Demontage des Resonanzbodens, sowie die Kombination mit verschiedenen klanggenerierenden Objekten. Somit hat es eine Eigendynamik hin zum selbstgebauten Klangkörper entwickelt.

Günther Albrecht : (Dirty) Electronics

Hier stehen die Einplatinenklangerzeuger von John Richards (http://dirtyelectronics.org) im Mittelpunkt der Arbeit. Sie vereinen einfachen Transport und Aufbau mit spontanen Bedienmöglich-keiten durch Berührung und bringen damit den Akt des Spielens in die Nähe der Performance. Die (teilweise) Unberechenbarkeit der dabei erzeugten Tonereignisse fordert ständige Aufmerksamkeit und rasches Reagieren, verhindert also die improvisatorische Hauptsünde: Das gekonnte Abspulen musikalischer Klischees.

eschata - gloria damijan und günther albrecht

 

 

The essence of no sense !

…Eine kleine feine Besetzung von außergewöhnlichen MusikerInnen, die aus verschiedenen Lagern der Musik zu diesem gemeinsamen Abend gefunden haben.
Wir freuen uns sehr über dieses Zusammenkommen!

 

Bruckner / Flunger / Lacina

sylvia BRUCKNER: Klavier, Zither

herbert LACINA: 12 String Bass

elisabeth FLUNGER: Percussion

 

Do. 10/05/18, 19:00 Konzert

KunstbeTrieb, Klostergasse 11, 1180

 

 

the essence of no sense

sylvia BRUCKNER

geboren am 20.4.1951, lebt in Heidelberg; aufgewachsen im Waldviertel; der starke Bezug zu Natur und die Vorliebe zu Einfachem, Unverschnörkseltem, Authentischem blieb weiterhin in ihrem Leben bestimmend; früher Instrumentalunterricht am Klavier ließ die Liebe zu Musik entstehen; nach vielen Jahren autodidaktischer Beschäftigung studierte sie Jazzklavier am Konservatorium der Stadt Wien bei Fritz Pauer, spät erst nahm sie klassischen Unterricht an der Musikuniversität Wien, den sie 1998 abschloss; seither Unterrichtstätigkeit mit Schwerpunkt Improvisation; sie gibt Konzerte sowohl als Solistin als auch in verschiedenen Ensembles u.a bei internationalen Festivals wie bei den Konfrontationen Nickelsdof, dem Festival Schnittpunkte, bei Disobedience in Ljubljana,...Zusammenarbeit, Konzerte, CDs u.a. mit Martina Cizek, Hamid Drake, John Butcher, Joelle Leandre, Edith Lettner, Tanja Feichtmair, Susanna Gartmayer, Thomas Berghammer, DDKern,... obwohl sie sich zu Musikrichtungen verschiedenster Genres hingezogen fühlt, ist ihr besonderes Anliegen stilistische Freiheit jenseits aller vorgegebenen Normen, spontanes Agieren aus dem jeweiligen Moment heraus, wie es der Cover-Titel ihrer Cd "What Becomes" ausdrückt.

http://sylviabruckner.com

herbert LACINA

12 string bass and other basses

ist ein wiener musiker im jazz und -improvisationsbereich und spielt akustik-und 12 string bass. er ist mitglied der sfiema (society for free improvisation and experimental music austria) und ist aktives mitglied des kunstraum ewigkeitsgasse mit eigener konzertreihe. lacina spielt häufig konzerte im celeste, wiener künstlerhaus, porgy&bess, forum stadtpark graz, in der alten schmiede und in vielen weiteren spielstätten.

seine musikalische laufbahn umfasst zusammenarbeiten mit kollegen wie michael fischer (vienna improvisers orchestra), reut regev&igal foni, marco eneidi, martin wichtl, simone weissenfels, isabel duthoit, yedda lin, ingrid oberkanins, andreas eichhorn, lieselotte lengl, eric&vanessa arn, sylvia bruckner, angelina ertel, diego mune, andy menrath, jean-michel van schouwburg, anna anderluh, stefan heckel, gloria damijan, mia zabelka, elisabeth harnik u.v.a.

lacinas credo: „musik ist für mich ein strom von energie, frei von formen und grenzen“.

https://digitalart.wordpress.com

Elisabeth FLUNGER

Elisabeth Flunger, geboren in Bozen (Italien) studierte Musikwissenschaft und Ethnologie an der Universität Wien und klassisches Schlagzeug und Komposition an der Hochschule für Musik (Universität für Musik) in Wien. Sie lebt in Wien.

Mit zeitgenössischer Musik hat sie als Solistin sowie in Ensembles wie Klangforum Wien, die reihe, Ensemble des 20. Jahrhunderts, Ensemble Kontrapunkte, Ensemble OnLine, Ensemble Lucilin gearbeitet. 1987–91 Duoarbeit mit Johannes Marian (Klavier) mit Schwerpunkt auf Improvisation und indeterminierte/graphisch notierte Musik. 1987-90 les guetteurs de sons Schlagzeugduo mit Lukas Schiske, auch als Quartett mit Martin Breinschmid und Eggert Pálsson. 1991–94 Chroma Duo mit Hannes Löschel, Kompositionen für Klavier und Schlagzeug, Improvisation, Performance. 1994–98 Duo mit der Sängerin Margarete Jungen. Zahlreiche Aufführungen und Uraufführungen von zeitgenössischer Musik.

Improvisierte Musik spielte sie u. a. mit Musikerinnen wie Cordula Bösze, Sylvia Bruckner, Karlheinz Essl, Hannes Löschel, Jorge Sanchez-Chiong, Stefan Scheib, Elliott Sharp, Kazuhisa Uchihashi, Ute Völker. Mit dem Improvisationskollektiv Damen-Improvisation & HerrenBIGbäng gestaltete sie Performances im Tanz- und Theaterkontext und im öffentlichen Raum.
In Zusammenarbeit mit LUCILIN organisierte sie 2008-2010 in Luxemburg die Konzertreihe ear studio für experimentelle und improvisierte Musik.
Von 2011 bis 2015 veranstaltete sie die regelmäßig stattfindende Improvisations-Session Session und Suppe am Bauernhof in Luxemburg.
Aktuelle Projekte sind u.a. das Duo mit Chris Janka (E-Gitarre, Maschinen), das Trio mit Thomas Berghammer (Trompete) und Alessandro Vicard (Kontrabass), das Schlagtrio mit Bernd Bleffert und Wolfgang Schliemann, das Duo vasistas mit der französischen Lautpoesie-Performerin Emmanuelle Pellegrini.

http://eflunger.com

 

 

Go Ask Alice

 

ist ein junge Band aus Wien, Basel und Luzern, die sich ganz dem Wunderland des frei improvisierten Spiels widmet. Anna Hirsch (Gesang, Electronics), Jul Dillier (Piano) und Judith Schwarz (Schlagzeug) kreieren
wabernde Klangstrukturen, kristallisieren sie zu einem einzigen Geräusch,
lassen rhythmische Teppichgeflechte daraus wachsen, aus denen plötzlich
eine vertraute Melodie zu schimmern scheint.
Das Wechselspiel zwischen akustischen Klängen und Anna Hirschs Loopstation lässt die Band in den Dialog mit sich selber treten, erzeugt eine eigene Art von Interplay und prägt ihren Sound.
Wo ist der Ausweg aus dem Labyrinth der Möglichkeiten? Go Ask Alice...

 

Sa. 05/05/18, 19:00 Konzert

KunstbeTrieb, Klostergasse 11, 1180

go ask alice
alice again

POOL

Agnes Heginger, Stimme
Michael Fischer, Saxophon, Violine
Thomas Stempkowski, Bass
Wolfgang Reisinger, Schlagzeug

POOL (seit 2011): vier MusikerInnen der Wiener Szene für frei-improvisierte Musik, die auf dem Hintergrund ihrer Arbeit in den Bereichen Improvisierte Musik, Jazz, Klassik, Alte Musik und ihrer Erfahrung in zahllosen österreichischen und internationalen Ensembles und Projekten dichte, leuchtende, klare Momente klanglicher Texturen schöpfen. Klanglich und kommunikativ sensibel, ereignisreich, vielgestaltig, präzise.

http://agnesheginger.com/Leben.html
http://m.fischer.wuk.at/about.htm
http://thomas-stempkowski.com/biographie/
http://www.wolfgang-reisinger.com

 

Mi. 02/05/18, 19:00 Konzert

aart eventraum, Thimiggasse 63, 1180

Heginger Fischer Stempkowski Reisinger

 

 

 

 

Muze
Bernadette Zeilinger (AT) Sopran- bis Kontrabassblockflöte
Diego Muné (AR) Gitarre

 

Mit natürlichem Sanftmut verzaubert das Duo Muze durch ureigenen Charakter. Während die beiden MusikerInnen virtuos außergewöhnliche Techniken mit feinen Details mischen, schimmert ihr impulsives Spiel
in vielen Nuancen. Zwischen balladenartigen Stimmungen entstehen kompakte Ballungen und expressive Ausbrüche. So verbinden sie Lebendigkeit und Präzision in intensiver und berührender Musik.

 

Sa. 10/03/18, 19:00 Konzert

aart Eventraum, Thimiggasse 63, 1180

Die Komponistin und Performerin Bernadette Zeilinger studierte an der Universität
Wien, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, der Zürcher
Hochschule der Künste und bei Fred Frith und Alfred Zimmerlin an der Hochschule
für Musik Basel. Bereits während des Kompositionsunterrichts ihres Studiums legte
sie den Schwerpunkt auf Notationen moderner Spieltechniken und absolvierte ihren
Masterabschluss in Spezialisierter Musikalischer Performance mit Auszeichnung.
2009 erhielt sie für ihren Radio-Werbespot für Neue Musik einen Preis der IGNM
Österreich, 2009 und 2010 ein Erasmus-Stipendium, 2011 das Fohn-Stipendium und
ein Stipendium der Martha Wüthrich Stiftung, 2013 das Startstipendium für Musik
und darstellende Kunst des BMUKK. In ihrer speziellen Weise zu musizieren ist sie
offen und flexibel. Der Kontakt zwischen verschiedenen kreativen Feldern und der
Austausch mit anderen Kulturen sind zentral in ihrer Arbeit.

 

 

Der argentinische in Wien lebende Komponist und Gitarren-Virtuose Diego Muné
bewegt sich mit Komplexität und Leidenschaft zwischen allen Stilen von neuer
klassischer und zeitgenössischer Musik über Zwölftontechnik, Jazz und Blues bis hin
zu anderen Genres. Auf erstaunliche Weise gelingt es ihm, seiner Gitarre in enormer
Dichte und Geschwindigkeit außergewöhnliche Klänge zu entlocken und sie u.a. wie
Barock-Orgel oder Bandoneon klingen zu lassen. Seit seiner Kindheit erforscht er in
inniger Auseinandersetzung mit der Gitarre unermüdlich deren Spielweisen und
klanglichen Möglichkeiten. Ständiger Wandel und Überraschungen sind das
Charakteristikum seiner Musik, die sich durch ihre Innovation einem Vergleich in
hohem Maße entzieht und dadurch die Türen zu neuen Klangräumen öffnet.
Berührend und voller Energie spielt der Musiker sein Instrument auf besondere Art:
schwebende, fließende Klänge wechseln verblüffend zu percussiven, impulsiven
Motiven und werden in einer gefühlvollen und rhythmisch pulsierenden Musik
verwoben. Flink und ausdrucksstark spielt er in stilistischer Vielfalt. Neben mehr als
fünfhundert CD-Produktionen und diversen interdisziplinären Projekten widmet er
sich der Filmmusik; er ist u.a. Musikalischer Direktor von „El Gran Vuelo" - zur Zeit
weltweit auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt und international mit Preisen wie
SomCinema, Alcances, CIMA, AICE, Feroz Puerta Oscura, Sole Luna und dem Preis
des Festivals Malaga ausgezeichnet. Außerdem arbeitete Diego Muné mit einem der
größten Forschungszentren, dem CNR Pisa, zusammen, wo ein Ärzteteam seine
Konzerte wissenschaftlich untersucht.

Muze

Muze gab Konzerte und Meisterklassen in Frankreich (Paris, Bordeaux, Bormes de
Mimosas), Großbritannien (London, Cheltenham), Italien (Rom, Pisa, Brescia, Noci -
Apulien, Palazzolo - Sizilien, Turin, Genua, Nettuno, Anzio, San Giorgio del Sannio),
USA (New York City, Boston, Phoenix, Flagstaff, Tucson, San Diego - California),
Schweiz (Zürich, Basel, Biel, Bern), Ungarn (Budapest, Debrecen), Österreich (Wien,
Linz, Ried im Innkreis, Großengersdorf, Graz), Deutschland (München) u.a.
Außerdem spielten die beiden MusikerInnen im Ars Electronica Center in Linz, im
Schloss Schönbrunn, Wiener Konzerthaus, ORF RadioKulturhaus, Porgy & Bess,
Museumsquartier, Leopold Museum, Literaturmuseum der Österreichischen
Nationalbibliothek, in der Alten Schmiede, Votivkirche, Otto-Wagner-Kirche,
Ruprechtskirche und der Japanischen Botschaft in Wien, im Münchner
Stadtmuseum, Belvedere Nettuno, Museo d'Arte Contemporanea di Villa Croce in
Genua, ferner an Universität Wien, University of Applied Sciences and Arts
Northwestern Switzerland/ Music in Basel, University of Gloucestershire in
Cheltenham, Northern Arizona University, University of San Diego und vielen
anderen Orten. In der ersten Sonderausstellung im Literaturmuseum der
Österreichischen Nationalbibliothek „Bleistift, Heft & Laptop“ von 16.4.2016 bis
12.2.2017 wurde ein Stück von Ferdinand Schmatz und dem Duo Muze präsentiert.
Muze initiierte Go.ETe _ Flöten-Festival, La Musa _ Internationales Projekt für jetzige
Musik, Kunst und Kultur sowie ORCHIDEE / La Musa _ Ensemble. In Kooperation
mit dem Forum Zeitgeschichte und der Universität Wien kuratiert Muze die monatlich
stattfindende Konzert-Reihe La Musa _ concert on campus an der Universität Wien.

 

Mehr auf: http://www.la-musa.net/muze.html

Muze © H. Posch/ Campus Universität Wien

 

 

 

 

Mellow Aart Sunday

 

Die MusikerInnen Gloria Damijan, Réka Kutas und Herbert Lacina - ein Konzert mit freien, konzeptuellen und graphisch inspirierten Improvisationen.

 

So, 18.02.2018, 17:00 Konzert

 

 

 

 

 

 

 

 

Die MusikerInnen Gloria Damijan, Réka Kutas und Herbert Lacina verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit innerhalb verschiedener Ensembles und Projekte im Bereich improvisierte Musik, Performance und experimentelles Musiktheater. Nun werden sie erstmals als Trioformation zu hören sein und ein Konzert mit freien, konzeptuellen und (klang)graphisch inspirierten Improvisationen gestalten.

kutas, lacina, damijan

Reka Kutas

 

Cello

 

Regelmäßige Auftritte als Musikerin und Performerin in der freien
Szene Wiens.

 

Zusammenarbeit mit Ulrich Rois (::membrane::, Feathered
CoyoteRecords), Eric Arn (Primordial Undermind), Paul Gründorfer
(Cabaret Poulet, Zentrale), Maximilian Bogner (Margaret Unknown / (In) The Abissity of the Grounds / mo.ë Wien), Laura Pudelek (Dawa), und Mitgliederen des Improvisationskollektivs snim.

 

Organisationstätigkeit im Rahmen der Vereine V´Elak, Koko (Claire Blake) und snim (Spontanes Netzwerk für improvisierte Musik).

 

Teilnahme an den Projekten
Environmental Auditors (Insomnia, Tromsø, Musikprotokoll, Graz, ECAS, European Cities for Advanced Sound), Vampires of the 21st Century, The Breath of Thought sand Death, Urban Laboratories 2015 & 2016 (theatercombinat Wien), White For, Würfeln, Würfeln III Donaufestival (Karl Karner - Linda Samarweerová),

 

eigene Projekte:

Peakof Property / Out of Space 2016, Respiratoire Mäandra 2016, Helpfrom the Nigerian Mediation Squad 2016, The Silver Lemon Room 2017, unabhängige Konzertorganisationstätigkeit (Konzert Klandestin).

 

Réka Kutas hat eine Musikschulausbildung im Fach Violoncello und Gehörbildung und ein Studium der Theater-, Film-, und Medienwissenschaft absolviert.
https://m.soundcloud.com/kutasrek

 

 

Herbert Lacina

 

12 String Bass und andere Bässe,

 

ist ein Wiener Musiker im Jazz und -Improvisationsbereich und spielt Akustik- und 12 String Bass. Er ist Mitglied der SFIEMA (Society for Free Improvisation and Experimental Music Austria) und ist aktives Mitglied des Kunstraum Ewigkeitsgasse mit eigener Konzertreihe ... Lacina spielt häufig Konzerte im Celeste, Wiener Künstlerhaus, Porgy&Bess, Forum Stadtpark Graz, in der alten Schmiede und in vielen weiteren Spielstätten.

 

Seine musikalische Laufbahn umfasst Zusammenarbeiten mit Kollegen wie Michael Fischer (Vienna Improvisers Orchestra), Reut Regev & Igal Foni, Marco Eneidi, Martin Wichtl, Simone Weissenfels, Isabel Duthoit, Yedda Lin, Ingrid Oberkanins, Andreas Eichhorn, Lieselotte Lengl, Eric & Vanessa Arn, Sylvia Bruckner, Angelina Ertel, Diego Mune, Andy Menrath, Jean-Michel Van Schouwburg, Anna Anderluh, Stefan Heckel, Gloria Damijan, Mia Zabelka, Elisabeth Harnik u.v.a.

 

Lacinas Credo: „Musik ist für mich ein Strom von Energie, frei von Formen und Grenzen“.

 

https://digitalart.wordpress.com

Gertrude Stein: "Es gibt keine Antwort. Es wird keine Antwort geben. Es hat nie eine Antwort gegeben. Das ist die Antwort.

Gloria Damijan

 

Klavier/Toy Piano

 

Geboren 1982 in Wien
Abgeschlossenes IGP-Studium an Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, sowie abgeschlossenes Konzertfachstudium am Konservatorium Prayner.


Teilnehmerin an div. Kursen für Neue Musik, wie den Wiener Tagen der Zeitgenössischen Klaviermusik und der Impuls- Ensembleakademie. Unterricht bei Harald Ossberger, Manon-Liu Winter, John Tilbury, Ian Pace.


Uraufführungen zahlreicher Kompositionen u.a. von Tamara Friebel, Matthias Kranebitter, Katharina Klement.


Mitglied der Improvisationsensembles ctrl (gemeinsam mit Bernd Klug, Meike Melinz, Bernhard Schöberl, Gabi Teufner) und lsd (gemeinsam mit Daniel Lercher und Bernhard Schöberl), so wie des Improvisationsorchesters ÖNCZkequist. Darüber hinaus
Zusammenarbeit u.a. mit Vinzenz Schwab, Klaus Filip, Christine Schörkhuber.
Konzert ein Wien (echoraum, Fluc, Amann-Studios, G7, Rhiz), Graz (Postgarage, Forum Stadtpark, V:NM-Festival), Innsbruck (Kulturgasthaus Bierstindl), Berlin (Club Ausland, Quiet cue), Hradec Králové (Jugendtheaterfestival)

 

Seit 2010 Organisation der Konzertreihe „Grenzwerte“
Mitbegründung des Vereins "snim – spontanesnetzwerk für improvisierte musik"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wendepunkt 01 winter / dezember 21

 

Konzept und Sound:
Gloria Damijan aka Gloria Noise toy pianos
Symela F. aka Ysimaro: field recordings / synthetic textures / video art
Texte aus Töchter der Mondin vom Gambra Maria Skade

  

Do. 21/12/17, 19:30 Einlass, 20:00 Performance

Wintersonnenwende ist die Nacht der Umkehr. Es ist ein kurzer Stillstand und dann ändert die Erde ihre Täumelrichtung, sodass die Sonne wieder zu uns nach Norden kommt. Die Wintersonnenwende ist der kosmische Wendepunkt. Es ist der Augenblick, wo der ganze Kosmos still zu stehen scheint, ein Wendepunkt, wo es dann wieder in Richtung Sonne und Leben geht.
Es ist vielleicht ein ähnlicher Augenblick, wie bei der letzten Sonnenfinsternis. Als sich die Sonne verdunkelte, wurde Mensch und Natur ganz ruhig und es war eine beklemmende Stimmung. Als die Sonne wieder nach Sekunden zu scheinen begann, klatschten die Menschen und freuten sich, dass die Sonne wieder gesiegt hat und scheint.

Inspiriert durch Südamerikanische und Keltische Riten und Traditionen von Übergang und Wiedergeburt, wollen wir in einem Moment von Introspektion eintauchen, wo belastende, diffuse Gedanken und Emotionen stillstehen, um sie geklärt wieder ans Licht zu holen. Wir freuen uns, mit euch gemeinsam auf eine stimmungsvollen Reise durch die Wintersonnenwende zu gehen.
Unsere Performance besteht aus drei Teilen.In Teil eins begeben wir uns auf den Weg des Finsternis und Introspektion. In Teil zwei widmen wir uns dem Übergang und der Transformation. Schließlich im dritten Teil tauchen wir ein in lebendig mäandernde Spektralfarben des Sonnenlichts und der Photosynthesis der Natur, als Darstellung des ewigen Kreislaufs des Lebens.

wintersonnenwende
video © Symela F. aka Ysima Ro

 

 

 

Warnung vor dem Vanillekipferl

 

Die Zeit vor Weihnachten ist bekanntermaßen von Traditionen und Klischees erfüllt, um nicht zu sagen überfüllt.

In zwei Veranstaltungen wird nun der Versuch unternommen, die Weihnachtsstereotypen, denen man sich nur schwer entziehen kann, aufzugreifen und neu zu interpretieren.

Den Anfang machen am Sonntag, dem 17.12.2017 um 17:00 der Schriftsteller Jopa Jotakin, der mit einer performativen Lesung diverseste Adventsonntagstraditionen ad absurdum führen wird. Die Musik hierzu kommt von Gloria Damijan an den Toy-Pianos und Herber Lacina am E-Bass.

Den kulinarischen Abschluss bilden dann Kaffee, Tee, Kuchen und die obligatorischen Weihnachtskekse.

© damijan

 

 

 

 

 

Meditatives Zeichnen mit Anouki

 

in meinen Workshops werden wir gemeinsam in der Gruppe aus dem Alltagstrott aussteigen, den Gedankenfluss zur Ruhe kommen lassen, uns bewusst entspannen, wieder ganz zu uns selbst finden, gleichzeitig neue Bekanntschaften schließen und uns ganz nebenbei noch künstlerisch betätigen.. ;)

 

Mi. 11.10.2017, 19:00 - 20:30 Workshop

 

Kursbeitrag incl. Materialien: Euro 20,--

 

Anmeldung: anouki.art@gmail.com

Details

 

du kannst dir aus meinen freihand gezeichneten Malvorlagen eine oder gern auch mehrere aussuchen und diese dann ganz nach deinem eigenen Gefühl und Geschmack ausmalen, erweitern, verändern, was du gerne möchtest.. deiner Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

oder möchtest du dich lieber auf einem weißen Blatt Papier ganz neu ausdrücken?

alles ist möglich, alles ist willkommen..

die Malvorlagen, Papier, Stifte sowie alle möglichen bunten Farben (von Copic Markern bis Ölkreide ist alles dabei) stelle ich dir zur Verfügung

deine Werke kannst du am Ende natürlich mitnehmen und dir daheim aufhängen oder an einen lieben Menschen verschenken! :)

wir treffen uns ab 18:45 im aart Eventraum, Thimiggasse 63, 1180 Wien, um erst einmal gemütlich anzukommen

um 19:00 Uhr starten wir mit einer kurzen gemeinsamen Meditation, die uns ganz in den gegenwärtigen Moment bringen soll.. ja und dann heißt es zeichnen, malen, sich ausdrücken, erfahren, sein, entspannen, fühlen, plaudern, genießen und was auch immer sonst noch entstehen möchte..

eine Teeküche für kleine Stärkungen ist auch vorhanden

mandala © anouki

Artuesday Herbst 2017

 

Auch diesen Herbst findet wieder ein umfang- und abwechslungsreiches Programm im aart Eventroom statt.

 

Zu unserer grossen Freude zeigen wir in dieser Spielperiode besonders viele junge und z.T. auch neue Künstler*innen, die der Kunstszene in Währing frischen Wind bringen.

Wie schon öfter wird ein Schwerpunkt auf neuer Musik liegen, die mit dem Duo Hofmaninger/Schwarz gleich beim ersten Event zum Zug kommt.
Erfreulich auch, dass die Premiere des Films 'Deine Zeit, Dein Leben' (der zur Gänze im Eventraum gedreht wurde) des jungen Regisseurs Tim Oppermann hier stattfindet.


Aber auch alle anderen Events, die im Programm ausführlich beschrieben werden, sind einen Besuch wert.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

programm artuesday herbst 2017
programm artuesday herbst 2017

Park(ing) Day - Fest der Grätzeloasen Wiens

 

Wir sind begeistert, dass es in Wien möglich ist den Strassenraum mit sogenannten Parklets aufzuwerten. Viele dieser Parklets hat die Lokale Agenda 21 möglich gemacht - diese heissen eben Grätzeloasen - und das muss gefeiert werden.

 

Grätseloasen in ganz Wien organisieren zu diesem Anlass besondere Veranstaltungen, so auch wir.

 

Bei uns wird gemeinsam gekritzelt, was das Zeug hält. Eine lange Rolle Papier, Stifte, und los geht's. Jede*r kann mitmachen, die Malerin Gini Neumüller greift euch, wenn nötig, gerne unter die Arme. So entsteht durch unsere gemeinsame Kreativität (aus dem Unterbewusstsein) ein langes und sicher spannendes Bild, das wir in der Folge im AART EVENTRAUM ausstellen.

 

Ausserdem können alle, die Lust haben gemeinsam Musik (oder was eben dabei herauskommt) zu machen, ihre Instrumente mitbringen. Vielleicht schaffen wir eine schöne Untermalung zu den Malern.

und natürlich gibt es auch Kaffe und Kuchen.

 

Wir freuen uns auf euer Kommen!

 

Fr., 15.09.2017, 16:00 - 22:00

weitere Infos:

https://www.facebook.com/events/817747595041663

park(ing) day grätzeloasenfest

 

 

 

 

CONTINUUM

 

Der französische Musiker und Sound-Artist 'Antez' wird seine Sound Performance 'Continuum' präsentierten. Weiters wird es ein Soloset von Gloria Damijan an den Toy-Pianos geben, sowie Improvisationen im Duo.

 

mo. 01/050/2017, 20:00 Konzert

Antez

 

Antez is a percussionist an sound sculptor who explores the sound and the matter by interviewing the physical perception of sound, his relation with the space and the kingdom. He is convinced that the capability of sonore experimentation of acoustic instruments are without limits. He call his instruments a device, he diverts the objects of their use.

Current Projects:
Continuum, performance solo for rubbed percussion.
Vacuum: Yann Gourdon hurdy Gurdy, Antez drum or percussion
Duet with the clarinetist Joris Ruhl.
Panta Rhei with the chordeograph Gero koenig.
Pequod : Luca Santini, trumpet, Antonio Bertoni, double bass, Federico Robol sax, Massimo Valentinotti, guitar.
The Rotating : Cyril Bondi, floortom rotatif, objets. D'incice, floortom rotatif, objets. Antez, percussion
Nue Tête with Alexendre Turpin, voice & guitar, Ludovic Turpin, bass & synthe, Antez, drum & oxillator.
Les Bouillons de Fréquences, sound installation.

Antez about 'Continuum' The roots of this performance is to play the sympathetic resonance of the room structure, individually sculpted according to its architectural singularity, and which the plot of the show remains permeable to the immediate moment, using exclusively acoustic methods of production and governed by motions which implicate the full motor capabilities of the body.
My first challenge to produce a continuous sound wiht a percusif musical instrument, evolved through an investigative process of the acoustic gifts of the performance space.
A large drum is used as a vibrational amplifier, with varied implements rubbed on the skin to activate its vibrational potential. These implements are positioned beforehand around the drum for access in my circular walk. After having personally developped this technique for eight years, I've highlighted three key elements in the interrelationship :
.The atmospherique conditions of the space volumes for their influence to the vibration propagation.
.The regularity of the ground leveling
.The specific nature of audience and the energy which emanates from the venue. ( Energy in the etymological sense of the word "force in action".)
Today my knowledge of materials and shapes allow me to produce sound vibrations that are often compared to some particular sound of synthesizers. However, the physical perceptions of my sounds,have nothing similar to those issued by a speaker.
We are no longer in that frontal relation with the sound wave emitted by the menbrane. The immersion phenomenon in the sound material is no longer dependent on the power of sound system, but by the resonance of surrounding structures.
From larger through to smaller scales, all turns around an axis.
Mine, during the performance it's the horizontal drum.
The focus of my rotations is consciously refer to ancetrals rituals used by numerous culture and civilization and called circumambulatoin sinistrocentrique.

http://antez.org/continuum
https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/upload.stress.fm/AO%20VIVO/ANTEZ%20-%20concerto.mp3

antez

Gloria Damijan

 

Klavier/Toy Piano
Geboren 1982 in Wien
Abgeschlossenes IGP-Studium an Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, sowie ­abgeschlossenes Konzertfachstudium am Konservatorium Prayner.
Teilnehmerin an div. Kursen für Neue Musik, wie den Wiener Tagen der Zeitgenössischen ­Klaviermusik und der Impuls-Ensembleakademie. Unterricht bei Harald Ossberger, Manon-Liu ­Winter, John Tilbury, Ian Pace.
Uraufführungen zahlreicher Kompositionen u. a. von Tamara Friebel, Matthias Kranebitter, Katharina Klement.
Mitglied der Improvisationsensembles call our shifts (gemeinsam mit Lukas Thöni, Michael Franz Woels, Gobi Drab, Claudia Cervenca, Irene Kepl), Eschata (Duo mit Günther Albrecht), ctrl (gemeinsam mit Bernd Klug, Meike Melinz, Bernhard Schöberl, Gabi Teufner) und lsd (gemeinsam mit Daniel Lercher und Bernhard Schöberl), sowie des Improvisationsorchesters ÖNCZkequist.
Darüberhinaus Zusammenarbeit u.a. mit Stefan Fraunberger, Vinzenz Schwab, Herbert Lacina, Paulo Chagas, Eduardo Chagas, Abdul Moimême, Ernesto Rodrigues, Guilherme Rodrigues, Luís Vicente Projekte im interdisziplinären Bereich u.a. mit Klaus Filip, Christine Schörkhuber, Ye Hui, Marco Scarassatti, Clarisse Alvarenga, Veronika Zott
Konzerte (Auswahl) in Wien (u.a. Fluc, Celeste, Amann-Studios, G7, Rhiz, Nada-Lokal), Graz (Postgarage, Forum Stadtpark, V:NM-Festival, Impuls-Galerierundgang), Innsbruck (Kulturgasthaus Bierstindl), Berlin (Club Ausland, Quiet cue), Hamburg, Dresden (Festspielhaus Hellerau), sowie Portugal [Lissabon, Porto (Sonoscopia), Festival MIA (Atougia da Baleia)]
Seit 2010 Organisation der Konzertreihe „Grenzwerte“
Seit 2012 zahlreiche Kollaborationen mit Kunstschaffenden aus Portugal und Brasilien.
Mitbegründung des Vereins „snim – spontanes netzwerk für improvisierte musik
snim.klingt.org
callourshifts.wordpress.com
lsd.klingt.org
ctrl.klingt.org

Gloria Damijan

 

 

Konzert Klaus Filip/Noid/Gloria Damijan

 

Die drei Musiker*innen sind schon lange innerhalb der experimentellen Improvisationsszene Wiens tätig und durch verschiedene Kooperationen verbunden.
Nun formieren sie sich erstmals als Trio und gestalten einen Nachmittag mit Improvisationen, begleitet von Kaffee und köstlichen Kuchen.

 

So. 23/04/2017, 16:00 Konzert

anschliessend Kaffee und Kuchen (und Plauderei sowohl über das Konzert als auch über die gleichzeitige Ausstellung)

klaus filip

*1963
computer music, programming, composition
Klaus Filip is a performer/composer/programmer and is maybe the first viennese musician, who used the laptop on stage at around 1993.
Study of Musicology and Elektroacoustics (ELAK) at Wofgang Musil at the Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
The main focus of his current work is sinewaves, whose subtle and adducent sounds are used in a wide dynamic range.
As a sound artist he searches to cross sound and light.
Klaus Filip runs a software project called ppooll (formerly known as lloopp) that is a networking collection of a variety of modules. This freeware is widely used by improvising musicians all over the world. Teaching position at the university of applied arts, vienna.
Steady dispute with the computer as a musical instrument.

current bands:
los glissandinos (duo with kai fagaschinski)
taus (duo with tim blechmann)
ease (duo with arnold haberl)
duo with radu malfatti

noid /aka arnold haberl

 

*1970, living in vienna
composer . performer . improviser | auricular . cello . electronic devices

his musical approach can be described as fundamental research.
his works span a wide range of contradictory outcome, from solos to compositions for ensembles, from sound installations to videos.
using electronics as well as acoustical instruments. consequently denying the borderline between music and sound-art. this lead him to collaborations with artists of different fields:
choreographers, like joão fiadeiro, colette sadler, akemi takeya, philipp gehmacher, etc...
visual artists as for instance alexander schellow, heike kaltenbrunner, erik hable or andré goncalves.
as an improvisor he performs among others with: klaus filip, taku unami, o.blaat, axel doerner, christian weber, erikM, dieb13, kazuhisa uchihashi, burkhard stangl, yan jun, taku han-noda, carl stone, mattin, etc… he is programmer for the "ppooll" project: an open source / copyleft / freeware, designed for live – improvisation, composition, interactive installations, etc...
together with klaus fillip (the main programmer) he was invited to present this software at the cycling74 user conference in san francisco april 2009
he is part of the organizing team for the annual "reheat" interdisciplinary festival,
and he was curating soundart exhibitions in the frame of the "konfrontationen nickelsdorf" festival in 2009 and 2010.

http://noid.klingt.org/

Gloria Damijan

Klavier/Toy Piano

Geboren 1982 in Wien

Abgeschlossenes IGP-Studium an Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, sowie ­abgeschlossenes Konzertfachstudium am Konservatorium Prayner.

Teilnehmerin an div. Kursen für Neue Musik, wie den Wiener Tagen der Zeitgenössischen ­Klaviermusik und der Impuls-Ensembleakademie. Unterricht bei Harald Ossberger, Manon-Liu ­Winter, John Tilbury, Ian Pace.

Uraufführungen zahlreicher Kompositionen u. a. von Tamara Friebel, Matthias Kranebitter, Katharina Klement.

Mitglied der Improvisationsensembles call our shifts (gemeinsam mit Lukas Thöni, Michael Franz Woels, Gobi Drab, Claudia Cervenca, Irene Kepl), Eschata (Duo mit Günther Albrecht), ctrl (gemeinsam mit Bernd Klug, Meike Melinz, Bernhard Schöberl, Gabi Teufner) und lsd (gemeinsam mit Daniel Lercher und Bernhard Schöberl), sowie des Improvisationsorchesters ÖNCZkequist.

Darüberhinaus Zusammenarbeit u.a. mit Stefan Fraunberger, Vinzenz Schwab, Herbert Lacina, Paulo Chagas, Eduardo Chagas, Abdul Moimême, Ernesto Rodrigues, Guilherme Rodrigues, Luís Vicente

Projekte im interdisziplinären Bereich u.a. mit Klaus Filip, Christine Schörkhuber, Ye Hui, Marco Scarassatti, Clarisse Alvarenga, Veronika Zott

 

Seit 2010 Organisation der Konzertreihe „Grenzwerte“
Seit 2012 zahlreiche Kollaborationen mit Kunstschaffenden aus Portugal und Brasilien.
Mitbegründung des Vereins „snim – spontanes netzwerk für improvisierte musik
snim.klingt.org
callourshifts.wordpress.com
lsd.klingt.org ctrl.klingt.org

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teilnahme am artwalk18 2017

 

ausstellung dorothea kaan und herbert pasiecznyk

 

wie schon in den letzten jahren stellen auch heuer wieder die beiden congenialen maler*innen im aart eventraum während des artwalks aus.

für gute laune und verpflegung des vielleicht shon weitgewanderten publikums wird nebst auserlesenen kunstgenusse gesorgt.

 

sa. 22/04/2017 14 - 20

so. 23/04/2017 14 - 19

 

 

dorothea kaan - malerin

 

"mich interessiert schönheit - aber selten die konventionelle variante
davon.

diese momente mit eigener ästhetik sind aber oft sehr flüchtig, daher
verwende ich gerne handybilder als grundlage für meine bilder, so wie
man sich früher eine skizze von etwas gemacht hat: als erinnerungshilfe
für farben und formen."

 

 

herbert pasiecznyk - malerei

 

'alle bilder sind aus staub gemacht.

setze das kleine gegen das große
das runde gegen das kantige
das rauhe gegen das glatte
die kalte gegen die warme farbe

totes und lebendes
schlafendes und waches
altes und junges sind eins

ich nehme formen aus kunst und natur
verbiege und verforme sie
ich vereinfache auf dreieck kreis quadrat
verändere farbe und struktur
ich weiß, daß jedes bild ein eigener kosmos ist.

mein ziel ist es,
seltsames, fremdes und wildes zu malen
und es soll mitten ins herz treffen.'

cover programm artwalk

 

 

 

~Donau~Tejo~

ist der musikalische Austausch zwischen der österreichischen und portugiesischen experimentellen freien Improvisationsszene.

Tejo und Donau sind Flüsse, die für die BewohnerInnen von Lissabon und Wien eine besondere Bedeutung haben, identitätsstiftend sind. Der Fluss steht hierbei auch als Synonym für eine Musik, die sozusagen in Folge des stetigen Austausches der Wassermassen 'im Fluss' ist, sich in permanenter Veränderung befindet und ihrerseits das ihr innewohnende Treibgut verändert.

Es werden die in Lissabon beheimateten Musiker Luís Vicente und Marcelo dos Reis - beide u.a. Teil des Projekts 'Fail Better' - gemeinsam mit den in Wien tätigen Musikerinnen Gabi Teufner und Gloria Damijan - dem Duo 'Rosa Rauschn' - ein Programm aus freien und konzeptuellen Improvisationen in Duos, Trios und als Quartett realisieren.


Di. 18.04.2017, 19:00 Konzert

aart eventraum, Thimiggasse 63

herbert lacina

Herbert Lacina

22. Juni 1954 und aus wien und in in wien lebender und tätiger musiker aus dem jazz und-improvisationsbereich. (konzerte im celeste, künstlerhaus, porgy&bess, forum stadtpark graz, in der alten schmiede und in vielen weiteren spielstätten), zusammenarbeit mit michael fischer (vienna improvisers orchestra), mia zabelka, reut regev&igal foni, marco eneidi, martin wichtl, simone weissenfels, isabel duthoit, yedda chun-yu lin, ingrid oberkanins, andreas eichhorn, lieselotte lengl, eric&vanessa arn, sylvia bruckner, angelina ertel, diego mune, andy menrath, Jean-Michel Van Schouwburg, uva… „musik ist für mich ein strom von energie, frei von formen und grenzen“.
https://digitalart.wordpress.com

Gertrude Stein : "Es gibt keine Antwort. Es wird keine Antwort geben. Es hat nie eine Antwort gegeben. Das ist die Antwort.“

Rosa Rauschen

Rosa Rauschn

Gabi Teufner (Flöte), Gloria Damijan (Klavier/Toy Piano)

rosa rauschn: agil···abstrakt···kontemplativ···melodiös···berauschend
antidogmatisch···ironisch··· weibliche Stereotype hinterfragend

Gabi Teufner und Gloria Damijan lernten sich 2003 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien kennen, wo beide im Rahmen ihres IGP-Studiums des Schwerpunkt 'Freie Improvisation und Neue Musikströmungen' absolvierten. Seit dem regelmäßige Zusammenarbeit innerhalb verschiedenster Besetzungen im Bereich Freie Improvisation (u.a. Improvisationsensemble 'ctrl', sowie diverse weitere Kooperationen mit MusikerInnen aus Österreich, Norwegen, Portugal...), Zeitgenössische Musik (Uraufführungen zahlreicher Kompositionen u.a. von Mirela Ivicevic, Slobodan Kajkut, Niklas Seidl...), klassische Kammermusik (Schwerpunkt weibliche KomponistInnen von Barock bis Impressionismus, insb. Lili Boulanger, Mel Bonis). Seit 2012 regelmäßige Aktivität als improvisierendes Duo 'Rosa Rauschn'

Gloria Damijan
Klavier/Toy Piano
Geboren 1982 in Wien

Abgeschlossenes IGP-Studium an Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, sowie ­abgeschlossenes Konzertfachstudium am Konservatorium Prayner.
Teilnehmerin an div. Kursen für Neue Musik, wie den Wiener Tagen der Zeitgenössischen ­Klaviermusik und der Impuls-Ensembleakademie. Unterricht bei Harald Ossberger, Manon-Liu ­Winter, John Tilbury, Ian Pace.
Uraufführungen zahlreicher Kompositionen u. a. von Tamara Friebel, Matthias Kranebitter, Katharina Klement.
Mitglied der Improvisationsensembles call our shifts (gemeinsam mit Lukas Thöni, Michael Franz Woels, Gobi Drab, Claudia Cervenca, Irene Kepl), Eschata (Duo mit Günther Albrecht), ctrl (gemeinsam mit Bernd Klug, Meike Melinz, Bernhard Schöberl, Gabi Teufner) und lsd (gemeinsam mit Daniel Lercher und Bernhard Schöberl), sowie des Improvisationsorchesters ÖNCZkequist.
Darüberhinaus Zusammenarbeit u.a. mit Stefan Fraunberger, Vinzenz Schwab, Herbert Lacina, Paulo Chagas, Eduardo Chagas, Abdul Moimême, Ernesto Rodrigues, Guilherme Rodrigues, Luís Vicente
Projekte im interdisziplinären Bereich u.a. mit Klaus Filip, Christine Schörkhuber, Ye Hui, Marco Scarassatti, Clarisse Alvarenga, Veronika Zott
Konzerte (Auswahl) in Wien (u.a. Fluc, Celeste, Amann-Studios, G7, Rhiz, Nada-Lokal, aart eventraum), Graz (Postgarage, Forum Stadtpark, V:NM-Festival, Impuls-Galerierundgang), Innsbruck (Kulturgasthaus Bierstindl), Berlin (Club Ausland, Quiet cue), Hamburg, Dresden (Festspielhaus Hellerau), sowie Portugal [Lissabon, Porto (Sonoscopia), Festival MIA (Atougia da Baleia)]
Seit 2010 Organisation der Konzertreihe „Grenzwerte“
Seit 2012 zahlreiche Kollaborationen mit Kunstschaffenden aus Portugal und Brasilien. Mitbegründung des Vereins „snim – spontanes netzwerk für improvisierte musik
snim.klingt.org
callourshifts.wordpress.com
lsd.klingt.org
ctrl.klingt.org


Gabi Teufner
Querflöte

Querflötenunterricht bei S. Krail, A. Agis, B. Ramsl. Meisterkurse u.a. bei J. Balint und B. Gisler-Haase, sowie Kurse in Kammermusik, Orchester, Alte Musik und Zeitgenössische Kammermusik.
Klavier bei E. Christelbauer, Saxophon bei B. Adelberger. Absolventin der Univ. f. Musik und Darstellende Kunst Wien IGP Querflöte bei W. Wretschitsch mit Schwerpunkt Improvisation und neue Musikströmungen.
Konzerttätigkeiten und Teilnahme an Wettbewerben sowohl solistisch als auch mit vers. Orchestern und Ensembles, Mitglied im Ensemble “Funny Woods”.

 
 
 
 
SLAVOJ ZIZEK FUCKING WITH SUN RA, MAYBE
Text und Sound und (maybe) Video Performance
 
Thomas Antonic – poetry and sounds
Vladimir Djurisic – poetry and sounds
Michael Fischer – sounds and sounds
and (maybe) guests
 
amalgamieren ihre Texte und Sounds im Augenblick. „You cannot test a theory by evidence which that theory dismisses as irrelevant.“ (A. N. Whitehead) „A performance that make sound present in real bodies at real times and places.“ (Phil Ford) „Gleichermaßen läuft der tungusische Schamane in die Wildnis hinaus […], wobei ihm sein Tamburin als Gefährt dient und er den Schlegel als Ruder benutzt.“ (Hans Peter Duerr) 
 
Die Texte werden auf Englisch, Deutsch und (maybe) Serbisch vorgetragen.
 

Mi. 29.03.2017, 19:00

aart eventraum, Thimiggasse 63

Thomas Antonic
Vladimir Djurisic
Michael Fischer

 

 

  

artuesday frühjahr 2017

 

der erfolg des artuesdays im herbst hat uns bewogen, die veranstaltungsreihe auch im frühjahr 2017 fortzusetzen.

die veranstaltungen sind dabei wieder so vielfältig, das lineup der künstler*innen womöglich noch prominenter besetzt. so freuen wir uns so herausragende maler*innen wie osso, ivonne berrera villanueve, hans glaser oder monika herschberger, oder die gruppen strawanza und menage a trois, oder die filmemacherin rosa plattner und noch viele nicht weniger spannende künstler*innen ankündigen zu dürfen.
das detaillierte programm finden sie hier ...

programm artuesday fj 2017 1
programm artuesday fj 2017 2

 

 

Last Minute Weihnachten

Kunst und kulinarisches von Künstlerinnen von art18.
Wer noch schnell kleine Geschenke sucht, ist hier richtig!

 

22. und 23.12.2016 14:00 - 19:30

aart eventraum, thimiggasse 63, 1180

Art18 Kunst Weihnachtsmarkt

 

artuesday!

 

eine eventreihe im herbst 2016 im aart eventraum

ausgesucht und präsentiert von art18

 

was gibt es zu sehen und zu hören?
eine filmreihe um die person wilhelm reich, präsentiert von der vorsitzenden der wilhelm reich gesellschaft, tina lindemann, sehr unterschiedliche konzerte von lamusa & vinberg und manage a trois,  lesungen von magdalena knapp-menzel und uwe tisch, wie sie verschiedener kaum sein könnten, eine partizipative performance der künstlerinnen uschi bast/christiane spatt/johanna tatzgern und jede menge ausstellungen (sidonie pacher und kollegen, robert zöchling! eine premiere, alain pointillart und eva chwosta). und dann noch ein paar überraschungen.

 

die einzelnen programmpunkte werden hier rechtzeitig beschrieben.

programm 1
programm 2

 

 

 

 

29.05.2016, Beginn 17:00

 

Coffee, Pastries and Free Improvisation - Lisbon meets Vienna

 

Ein Kaffeekränzchen der extravaganten Art im Zeichen des kreativen Austausches zweier lebendiger Szenen der zeitgenössischen improvisierten Musik.

Ernesto Rodrigues + Guilherme Rodrigues + Nuno Torres

 

 

 

 

Ernesto Rodrigues + Guilherme Rodrigues + Nuno Torres
A Lisbon trio, viola, cello and alto saxophone.
The musical focus on exploration of sounds and textures.
A non conventional instrumental language, playing with notions of timbre, plasticity and color.
An aesthetic free form of improvisation within minimal approach.
Nearing silence and privileging a close relationship with the acoustic space.
An overall music experience of intimacy and detail.

more

 

 

 

 

 

 

 

Gloria Damijan

Geboren 1982 in Wien
Abgeschlossenes IGP-Studium an Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, sowie abgeschlossenes Konzertfachstudium am Konservatorium Prayner, wo sie nun auch als Lehrende
tätig ist.

Teilnehmerin an div. Kursen für Neue Musik, wie den 'Wiener Tagen der Zeitgenössischen' Klaviermusik und der 'Impuls'-Ensembleakademie. Unterricht bei Harald Ossberger, Manon-Liu
Winter, John Tilbury, Ian Pace.

more

© dorothea kaan

 

 

 

 

 

 

dorothea kaan - malerin

"mich interessiert schönheit - aber selten die konventionelle variante
davon.
diese momente mit eigener ästhetik sind aber oft sehr flüchtig, daher
verwende ich gerne handybilder als grundlage für meine bilder, so wie
man sich früher eine skizze von etwas gemacht hat: als erinnerungshilfe
für farben und formen."

o.t. © herbert pasiecznyk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

herbert pasiecznyk - malerei

zahlreiche ausstellungen im in- und ausland

'alle bilder sind aus staub gemacht.

setze das kleine gegen das große
das runde gegen das kantige
das rauhe gegen das glatte
die kalte gegen die warme farbe

totes und lebendes
schlafendes und waches
altes und junges sind eins

ich nehme formen aus kunst und natur
verbiege und verforme sie
ich vereinfache auf dreieck kreis quadrat
verändere farbe und struktur
ich weiß, daß jedes bild ein eigener kosmos ist.

mein ziel ist es,
seltsames, fremdes und wildes zu malen
und es soll mitten ins herz treffen.'

dani tagger

daniela tagger - video/installation

geboren 1980 mittersill / Österreich

studium an der universität für angewandte kunst wien / kunst und kommunikative praxis; textil (freie, angewandte, experimentelle, künstlerische gestaltung)
lebt und arbeitet in wien

 

zu den videos:

in der scheinbaren unscheinbarkeit von vielen lebewesen liegt eine gewisse faszination, vor allem wenn sie in massen sichtbar werden.
ihre bewegungen erzeugen rhythmen, können aber auch als partituren gelesen werden.

„was sich dem gewöhnlichen schauen nicht erschließt, dem muss durch verfremdung wie die von farbe, größe, perspektive oder von bewegungs-tempo und -rhythmus zu seinem recht verholfen werden. mit dem blick der poesieempfänglichen betrachtet ist nichts unwesentlich und selbst das unscheinbare bemerkenswert. finden sich dann noch entsprechende klänge, welche die harmonie für aug und ohr vollenden, ist auch das werk vollendet…“
gerhard e. paschinger

 

 

reni weichselbaum - musikerin

*30.9.1978, aufgewachsen in deutschland


studium instrumentalpädagogik blockflöte
musikerziehung und germanistik in wien (+karlsruhe) bei j.skorupa, m.-l.winter, m.jungen, f.hautzinger
erasmus-aufenthalt in barcelona – blockflöte und alte musik bei p.memmelsdorf.

diplomarbeit „(zur) freiheit in der (frei) improvisierten musik“ bei g.schneider.

 

spielt und gespielt mit (plays and played with) bernhard schöberl, manon-liu winter, katharina klement, josef novotny, bernd klug, sergi rovira, noid, florian binder, manon bancic, gloria damijan, snim, tamara friebel, bernhard loibner, meghean burke, gobi drab, katrin hauck, klaus haidl, angélica castelló, steffi neuhuber, maja osojnik, thomas list, u.a. bei (at) daskleinesymposion dks, echoraum, amann studio, kaleidophon ulrichsberg, garnisongasse, impulse grazer galerienrundgang, imago die krems, neue musik st.ruprecht, ragnerhof, maria-geburt aschaffenburg, musik im raum linz, shutupandlisten, openmusic graz, musik+ hall/tirol, …

 

unterrichtet musik, deutsch, kreatives gestalten und bühnenspiel am hernalser gymnasium geblergasse, wien, lebt daselbst mit mann, zwei kindern und katze, spielt blockflöte in verschiedenen konstellationen.

 

 

 

 

bernhard loibner - musiker

 

ist komponist, musiker und medienkünstler aus wien. seine musik wird charakterisiert durch die verwendung von live-elektronik und einsatz von computern als eigenständiges instrument auf basis selbst programmierter software. das resultat seiner experimente sind komplexe klangstrukturen und eine musikalische ästhetik die von einer sorgfältigen balance zwischen stille und lärm getragen wird. 

 

neben den musikalischen kompositionen hat er seine arbeit in die audio-visuelle domäne erweitert wobei dieser typus einer "visual music" die visuelle ebene eng mit der musik verknüpft. 

 

veröffentlichungen auf vinyl, cd und dvd, in den vergangenen 15 jahren zahlreiche konzerte, performances und screenings in europa, nordamerika, asien und afrika.

muster © johanna tatzgern

johanna tatzgern / goldfuß unlimited - performance, tanz

 

geboren 1959 in wr. neustadt, nÖ, studierte an der universität für angewandte kunst. studienaufenthalte england, griechenland, israel, sudan, indien und usa. seit 1990 intensive auseinandersetzung im bereich „neuer tanz“ (contact-improvisation, improvisation, authentic movement, körperarbeit) 1999 gründete sie den verein goldfluß unlimited (konzeption und ausführung prozessorientierter performanceprojekte im sozial-künstlerischen raum), unterrichtstätigkeit u.a. impulstanz.

 

diverse einladungen zu festivals und symposien, zusammenarbeit mit tänzerinnen, künstlerinnen und wissenschafterinnen, realisierung von installationen, performances unter einbeziehung von mensch, medien, raum und bildender kunst. lebt und arbeitet in wien

hubert sielecki
und dann ... © rainer neumüller

Sal, grão d’água
Video: Clarisse Alvarenga

Live-Improvisation: Marco Scarassatti/Gloria Damijan/Reni Weichselbaum

 

Sa. 19.03.2016 11:00

 

Sal, grão d’água (salt, a grain of water) Salt, a grain of water is a microuniverse constituted by a kind of dream in the which a selection of images from a film, still in progress, hover. In this work, that underlies the film itself, the quest is to create an embryonic stage image, in other words, an image that precedes representation or form. The images are taken from a narrative film and thus obscure the boundary between the visible and the invisible. In this manner, the eye passes over the form without capturing a sense of shape. The images were captured by photographer Bruno Vasconcelos during the journey to the production of the feature film Man-Fish, by the filmmaker
Clarisse Alvarenga.

die Musiker

Duo Marco Scarassatti (Kraiser) – Gloria Damijan (Toy Piano)
Marco Scrassatti und Gloria Damijan trafen sich erstmals 2010 bei dem Festival 'MIA – Musica Improvisada Atougia da Baleia' in Portugal. Dort spielten
sie im Rahmen von Jam-Sessions auch erstmals miteinander.
2012 folgte schließlich die Gründung eines gemeinsamen Improvisationsensembles zusammen mit Rui Horta-Santos (Gitarre/Elektronik-Lissabon), und
Eduardo Chagas (Posaune-Lissabon). Im Februar 2016 ist die erste gemeinsame CD 'Rumor' bei 'Creative Sources' erschienen.
Das gemeinsame Duo-Projekt von Marco Scarassatti und Gloria Damijan folgt nun dem gemeinsamen Interesse an der Verbindung von improvisierter
Musik und Bildnerischer Kunst/insb. Videokunst. Hierbei sind vor allem Phänomene wie Raffung und Entschleunigung bis hin zur Zeitlupe, optische
Verfremdungen, das Wesen von Schnittstellen und die Beschaffenheit von Lichtquellen, sowie das verschwimmen von Realität und Fiktion die größte
Inspirationsquelle und Herausforderung bei der Vertonung.
Eine weitere Gemeinsamkeit ist die Arbeit mit selbst gebauten/ bzw. selbst zusammengestellten Instrumenten.


www.snim.klingt.org , callourshifts.wordpress.com , www.lsd.klingt.org , www.ctrl.kling.org

About Kraiser
For this work, Marco Scarassatti prepared a soudsculpure called Kraiser. Kraiser it's a type of work desk that have many possibities of the sounds and
noises: strings, cymbals, springs, and other sounds possibilities to exploration and improvisation.

 

Über das Toy Piano
Ursprünglich aus der Not heraus geboren, eine Alternative zum Klavier zur Verfügung zu haben, da in sehr wenigen Räumen für improvisierte Musik ein
Flügel als Klanggenerator zur Verfügung steht. Das Interesse für das Toy Piano wurde durch die Beschäftigung mit dem Werk von John Cage während
des Studiums geweckt.Um den Klangraum dieses Instruments um dessen Innenleben zu erweitern folgten Demontage des Resonanzbodens, sowie die
Kombination mit verschiedenen klanggenerierenden Objekten. Somit hat es eine Eigendynamik hin zum selbstgebauten Klangkörper entwickelt.

 

 

 

Reni Weichelbaum - (Blockflöten/Paetzold Bassblockflöte)
*30.9.1978, aufgewachsen in Deutschland
Studium Instrumentalpädagogik Blockflöte Musikerziehung und Germanistik in Wien (+Karlsruhe) bei J.Skorupa, M.-L.Winter, M.Jungen, F.Hautzinger
Erasmus-Aufenthalt in Barcelona – Blockflöte und Alte Musik bei P.Memmelsdorf.
Diplomarbeit „(Zur) Freiheit in der (frei) improvisierten Musik“ bei G.Schneider.
Spielt und gespielt mit Bernhard Schöberl, Manon-Liu Winter, Katharina Klement, Josef Novotny, Bernd Klug, Sergi Rovira, noid, Florian Binder, Manon Bancic, Gloria Damijan, snim, Tamara Friebel, Bernhard Loibner, Meghean Burke, Gobi Drab, Katrin Hauck, Klaus Haidl, Angélica Castelló, Steffi Neuhuber, Maja Osojnik, Thomas List, u.a. bei DasKleineSymposion dks, Echoraum, amann studio, Kaleidophon Ulrichsberg, Garnisongasse, Impulse Grazer Galerienrundgang, Imago Die Krems, Neue Musik St.Ruprecht, Ragnerhof, Maria-Geburt Aschaffenburg, Musik im Raum Linz, ShutUpAndListen, openmusic Graz, musik+ Hall/Tirol, …
Unterrichtet Musik, Deutsch, kreatives Gestalten und Bühnenspiel am Hernalser Gymnasium Geblergasse, Wien, lebt daselbst mit Mann, zwei Kindern und Katze, spielt Blockflöte in verschiedenen Konstellationen.

Mehr zu Reni unter reni.klingt.org

© selina de beauclair

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Dienstag den 8. März 2016, um 19:30, laden die Jungen Grünen Währing anlässlich des Weltfrauentags zu einem Filmabend. Es wird der Spielfilm „Auswege“ von Nina Kusturica gezeigt, welcher 2002 in Wien und Umgebung von StudentInnen der Filmakademie Wien realisiert wurde. Er thematisiert Gewalt an Frauen durch ihre Ehemänner oder Lebensgefährten und zeigt, dass nicht dunkle Parks der gefährlichste Ort für die Betroffenen sind. Der Film wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet, und wird von der Grünen Bildungswerkstatt bereitgestellt.