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artuesday Frühjahr 2018

Auch das Frühjahr 2018 bietet wieder unvorhergesehenes und unvorhersehbares im aart eventraum.

 

Neben der Tatsache, dass wohl niemand vorhersehen konnte, dass rare Künstlerinnen wie Barbara Simlinger, Hannah Neumüller oder Hedy Bernstein dafür gewonnen werden konnten in unserer kleinen feinen Galerie ihre Kunst zu präsentieren, gibt es auch wieder Unvorhersehbares. Nämlich einige Konzert des 2.Impro.Fest.Währing. Auch wenn tatsächlich nicht gesagt werden kann, wie sich diese Darbietungen konkret anhören werden so wage ich doch damit zu werben, dass sie wunderbar werden.

 

Also! Kommt und sehet und höret!

artuesday frühjahr 2018 programm seite 1
artuesday frühjahr 2018 programm seite 2

POOL

Agnes Heginger, Stimme
Michael Fischer, Saxophon, Violine
Thomas Stempkowski, Bass
Wolfgang Reisinger, Schlagzeug

POOL (seit 2011): vier MusikerInnen der Wiener Szene für frei-improvisierte Musik, die auf dem Hintergrund ihrer Arbeit in den Bereichen Improvisierte Musik, Jazz, Klassik, Alte Musik und ihrer Erfahrung in zahllosen österreichischen und internationalen Ensembles und Projekten dichte, leuchtende, klare Momente klanglicher Texturen schöpfen. Klanglich und kommunikativ sensibel, ereignisreich, vielgestaltig, präzise.

http://agnesheginger.com/Leben.html
http://m.fischer.wuk.at/about.htm
http://thomas-stempkowski.com/biographie/
http://www.wolfgang-reisinger.com

 

Mi. 02/05/18, 19:00 Konzert

aart eventraum, Thimiggasse 63, 1180

Heginger Fischer Stempkowski Reisinger

 

 

Go Ask Alice

 

ist ein junge Band aus Wien, Basel und Luzern, die sich ganz dem Wunderland des frei improvisierten Spiels widmet. Anna Hirsch (Gesang, Electronics), Jul Dillier (Piano) und Judith Schwarz (Schlagzeug) kreieren
wabernde Klangstrukturen, kristallisieren sie zu einem einzigen Geräusch,
lassen rhythmische Teppichgeflechte daraus wachsen, aus denen plötzlich
eine vertraute Melodie zu schimmern scheint.
Das Wechselspiel zwischen akustischen Klängen und Anna Hirschs Loopstation lässt die Band in den Dialog mit sich selber treten, erzeugt eine eigene Art von Interplay und prägt ihren Sound.
Wo ist der Ausweg aus dem Labyrinth der Möglichkeiten? Go Ask Alice...

 

Sa. 05/05/18, 19:00 Konzert

KunstbeTrieb, Klostergasse 11, 1180

go ask alice
alice again

 

 

The essence of no sense !

…Eine kleine feine Besetzung von außergewöhnlichen MusikerInnen, die aus verschiedenen Lagern der Musik zu diesem gemeinsamen Abend gefunden haben.
Wir freuen uns sehr über dieses Zusammenkommen!

 

Bruckner / Flunger / Lacina

sylvia BRUCKNER: Klavier, Zither

herbert LACINA: 12 String Bass

elisabeth FLUNGER: Percussion

 

Do. 10/05/18, 19:00 Konzert

KunstbeTrieb, Klostergasse 11, 1180

 

 

the essence of no sense

sylvia BRUCKNER

geboren am 20.4.1951, lebt in Heidelberg; aufgewachsen im Waldviertel; der starke Bezug zu Natur und die Vorliebe zu Einfachem, Unverschnörkseltem, Authentischem blieb weiterhin in ihrem Leben bestimmend; früher Instrumentalunterricht am Klavier ließ die Liebe zu Musik entstehen; nach vielen Jahren autodidaktischer Beschäftigung studierte sie Jazzklavier am Konservatorium der Stadt Wien bei Fritz Pauer, spät erst nahm sie klassischen Unterricht an der Musikuniversität Wien, den sie 1998 abschloss; seither Unterrichtstätigkeit mit Schwerpunkt Improvisation; sie gibt Konzerte sowohl als Solistin als auch in verschiedenen Ensembles u.a bei internationalen Festivals wie bei den Konfrontationen Nickelsdof, dem Festival Schnittpunkte, bei Disobedience in Ljubljana,...Zusammenarbeit, Konzerte, CDs u.a. mit Martina Cizek, Hamid Drake, John Butcher, Joelle Leandre, Edith Lettner, Tanja Feichtmair, Susanna Gartmayer, Thomas Berghammer, DDKern,... obwohl sie sich zu Musikrichtungen verschiedenster Genres hingezogen fühlt, ist ihr besonderes Anliegen stilistische Freiheit jenseits aller vorgegebenen Normen, spontanes Agieren aus dem jeweiligen Moment heraus, wie es der Cover-Titel ihrer Cd "What Becomes" ausdrückt.

http://sylviabruckner.com

herbert LACINA

12 string bass and other basses

ist ein wiener musiker im jazz und -improvisationsbereich und spielt akustik-und 12 string bass. er ist mitglied der sfiema (society for free improvisation and experimental music austria) und ist aktives mitglied des kunstraum ewigkeitsgasse mit eigener konzertreihe. lacina spielt häufig konzerte im celeste, wiener künstlerhaus, porgy&bess, forum stadtpark graz, in der alten schmiede und in vielen weiteren spielstätten.

seine musikalische laufbahn umfasst zusammenarbeiten mit kollegen wie michael fischer (vienna improvisers orchestra), reut regev&igal foni, marco eneidi, martin wichtl, simone weissenfels, isabel duthoit, yedda lin, ingrid oberkanins, andreas eichhorn, lieselotte lengl, eric&vanessa arn, sylvia bruckner, angelina ertel, diego mune, andy menrath, jean-michel van schouwburg, anna anderluh, stefan heckel, gloria damijan, mia zabelka, elisabeth harnik u.v.a.

lacinas credo: „musik ist für mich ein strom von energie, frei von formen und grenzen“.

https://digitalart.wordpress.com

Elisabeth FLUNGER

Elisabeth Flunger, geboren in Bozen (Italien) studierte Musikwissenschaft und Ethnologie an der Universität Wien und klassisches Schlagzeug und Komposition an der Hochschule für Musik (Universität für Musik) in Wien. Sie lebt in Wien.

Mit zeitgenössischer Musik hat sie als Solistin sowie in Ensembles wie Klangforum Wien, die reihe, Ensemble des 20. Jahrhunderts, Ensemble Kontrapunkte, Ensemble OnLine, Ensemble Lucilin gearbeitet. 1987–91 Duoarbeit mit Johannes Marian (Klavier) mit Schwerpunkt auf Improvisation und indeterminierte/graphisch notierte Musik. 1987-90 les guetteurs de sons Schlagzeugduo mit Lukas Schiske, auch als Quartett mit Martin Breinschmid und Eggert Pálsson. 1991–94 Chroma Duo mit Hannes Löschel, Kompositionen für Klavier und Schlagzeug, Improvisation, Performance. 1994–98 Duo mit der Sängerin Margarete Jungen. Zahlreiche Aufführungen und Uraufführungen von zeitgenössischer Musik.

Improvisierte Musik spielte sie u. a. mit Musikerinnen wie Cordula Bösze, Sylvia Bruckner, Karlheinz Essl, Hannes Löschel, Jorge Sanchez-Chiong, Stefan Scheib, Elliott Sharp, Kazuhisa Uchihashi, Ute Völker. Mit dem Improvisationskollektiv Damen-Improvisation & HerrenBIGbäng gestaltete sie Performances im Tanz- und Theaterkontext und im öffentlichen Raum.
In Zusammenarbeit mit LUCILIN organisierte sie 2008-2010 in Luxemburg die Konzertreihe ear studio für experimentelle und improvisierte Musik.
Von 2011 bis 2015 veranstaltete sie die regelmäßig stattfindende Improvisations-Session Session und Suppe am Bauernhof in Luxemburg.
Aktuelle Projekte sind u.a. das Duo mit Chris Janka (E-Gitarre, Maschinen), das Trio mit Thomas Berghammer (Trompete) und Alessandro Vicard (Kontrabass), das Schlagtrio mit Bernd Bleffert und Wolfgang Schliemann, das Duo vasistas mit der französischen Lautpoesie-Performerin Emmanuelle Pellegrini.

http://eflunger.com

 

 

ESCHATA

 

Gloria Damijan / Günther Albrecht : ESCHATA

 

Man hört Schaben, Rascheln, Pochen, Rauschen, Klingeln, Knacksen, Zischen, Brutzeln - das Duo Gloria Damijan / Günther Albrecht bewegt sich in Ihrem Projekt „Eschata” bei niederer Lautstärke durch frei improvisierte Geräuschlandschaften, in denen manchmal sogar Musik durchzuschimmern scheint.

 

Die Beiden lernten sich im Rahmen des Projekts 'Ears Wide Open' beim V:NM Festival Graz 2015 kennen. Seitdem spielten sie gemeinsam zahlreiche Sessions und Konzerte: Nadalokal / smallforms, P&B / Strenge Kammer, Setzkasten, DerBloedeDritteMittwoch #66@rhiz

 

So. 27/05/18, 19:00 Konzert

aart eventraum, Thimiggasse 63, 1180

Gloria Damijan : Extended Toy Piano

Ursprünglich aus der Not heraus geboren, eine Alternative zum Klavier zur Verfügung zu haben, da nur in sehr wenigen Räumen für improvisierte Musik ein Flügel zur Verfügung steht, wurde das Interesse für das Toy Piano durch die Beschäftigung mit dem Werk von John Cage geweckt. Um den Klangraum dieses Instruments um dessen Innenleben zu erweitern, folgten die Demontage des Resonanzbodens, sowie die Kombination mit verschiedenen klanggenerierenden Objekten. Somit hat es eine Eigendynamik hin zum selbstgebauten Klangkörper entwickelt.

Günther Albrecht : (Dirty) Electronics

Hier stehen die Einplatinenklangerzeuger von John Richards (http://dirtyelectronics.org) im Mittelpunkt der Arbeit. Sie vereinen einfachen Transport und Aufbau mit spontanen Bedienmöglich-keiten durch Berührung und bringen damit den Akt des Spielens in die Nähe der Performance. Die (teilweise) Unberechenbarkeit der dabei erzeugten Tonereignisse fordert ständige Aufmerksamkeit und rasches Reagieren, verhindert also die improvisatorische Hauptsünde: Das gekonnte Abspulen musikalischer Klischees.

eschata - gloria damijan und günther albrecht

 

 

 

 

Rue de Rosiers


Gebläse trifft auf Geschläge
Ein Wechselspiel zwischen Klangmalerei, Komposition und freier Improvisation


Lisa Hofmaninger, Gebläse – Sopransaxophon, Bassklarinette
Judith Schwarz, Geschläge – Erweitertes Schlagzeug

 

Mo. 04/06/18, 19:00 Konzert

aart eventraum, Thimiggasse 63, 1180

DUO Hofmaninger/Schwarz

 

Die beiden Künstlerinnen Lisa Hofmaninger und Judith Schwarz, die seit einigen Jahren sehr erfolgreich zusammenarbeiten, widmen sich der Urform des Zusammenklingens aus dem Osten. Ähnlich wie bei den im gesamten orientalischen Raum verbreiteten traditionellen Davul-Zurna-Ensembles treffen „Gebläse“ und „Geschläge“ aufeinander: Vor dem
Hintergrund einer Architektur der fernen östlichen Vergangenheit finden sich Sopransaxophon und Schlagzeug, Bassklarinette und Schlitztrommel im zeitgenössischen Dialog und der außergewöhnlichen Interpretation der beiden Musikerinnen.


Ausgangsmaterialien für das Zusammenklingen der Musikerinnen sind Eigenkompositionen, Stimmungsbilder und Geschichten, die jedoch immer mit der Akustik und Atmosphäre der Location abgestimmt werden. Die Klangverliebtheit und kindliche Experimentierfreude mit den Instrumenten bilden die Essenz dieses Ensembles, die den/die ZuhörerIn schlussendlich
in den Bann ziehen soll.


www.hofmaninger-schwarz.com

duo hofmaninger/schwarz

„Geschläge mit Gebläse ist eine der ältesten Duobesetzungen der Musik- & Menschheitsgeschichte. Und doch produzieren Judith Schwarz & Lisa Hofmaninger ungemein junge, nie gehörte Klänge, Sounds & Kontrapunkte.


Weit entfernt von dem alles & jeden mit allem & jedem kombinierenden Kommerzbetrieb der sogenannten Weltmusik unserer Gegenwart.


„... machen wir gebrauch von all unseren Kenntnissen und lebendigen Erinnerungen in Bezug auf freie Deklamation, parlando-rubato der Volksmusik, gregorianische Musik, und machen wir uns all das zu nutze, was die improvisatorische Musikpraxis jemals hervorgebracht hat.“
GYÖRGY KURTÀG (*1926 in Lugoj, im heutigen Rumänien)


Judith Schwarz & Lisa Hofmaninger nutzen & benutzen in & für ihre Musik vieles: um dann mit einer ihnen ureigenen wie unverwechselbaren Klangsprache spannendes Neuland zu betreten. Beide Damen sind VirtuosInnen. Beherrschen in stupender Manier ihr Metier. Doch um mehr zu sein als eine Virtuosin muss man erst eine sein. Beide Damen sind unaufhaltsam Suchende. Und das ist wohl das
entscheidende in ihrer Musik, in ihrem Lebensbild: es konzentriert sich nicht (nur) auf das Finden, auf Gefundenes. Und folglich ist bei Ihnen alles in Bewegung, stets in Veränderung begriffen. Und somit bleibt das junge Duo Hofmaninger/Schwarz ein wundervolles Enigma: was als nächstes passiert, wie als nächstes was warum angestrebt wird, wohin die Reise gehen wird: Niemand weiß es. Und solch ein Musik- & Lebensbild ist nur zu preisen, zu empfehlen. In einer Zeit der unwagemutigen Entscheidungen, der unlauteren Ab- und Versicherungen, der ungehemmten Gier bei kaum vorhandener Neugier: auf das Eigene & das Fremde, auf Nähe & Ferne.“
(Renald Deppe)